Ein neuer Ansatz für kommunale Gewerbegebiete
VOM VERHÖR
ZUM FLIRT.
Wie Gemeinden die richtigen Unternehmen für ihre Gewerbegebiete gewinnen.

Visual: KI-generiert · Konzept: Thomas Heinrich
Baurecht schafft Möglichkeiten. Marketing macht daraus Chancen.
01 / Der blinde Fleck
BAURECHT IST
NOCH KEIN
KAUFARGUMENT.
Bebauungsplan, Erschließung und Exposé sind notwendig. Aber sie beantworten selten die unternehmerische Kernfrage:
„Warum sollten wir ausgerechnet hier investieren?“
Die Verwaltung fragt
„Bitte füllen Sie zunächst unseren Bewerberfragebogen aus.“
Das Unternehmen fragt
„Lohnt sich ein erstes Gespräch?“
02 / Die neue Reihenfolge
ERST NEUGIER.
DANN PRÜFUNG.
Die Anforderungen bleiben. Aber der Einstieg wird vom Verwaltungsakt zum Standortgespräch.
01
Interesse wecken
Standortvorteile aus Sicht passender Unternehmen formulieren.
02
Gespräche eröffnen
Relevante Unternehmen aktiv ansprechen. Wenige Angaben genügen für den ersten Austausch.
03
Passung verbindlich prüfen
Ernsthafte Vorhaben anhand transparenter Kriterien prüfen. Das formale Verfahren bleibt.
„Auch beim Flirt prüft man, ob es passt. Man beginnt nur nicht mit sieben Seiten Selbstauskunft.“
03 / Die wirtschaftliche Logik
WENIGER
STREUUNG.
MEHR PASSUNG.
Kommunales Standortmarketing gewinnt, wenn es sich stärker an unternehmerischen Entscheidungen orientiert.
01Standortnutzen
Konkrete Investitionsargumente statt allgemeiner Standortfloskeln.
02Zielunternehmen
Begründete Auswahl statt bloßer Reichweitenhoffnung.
03Dialog
Qualifizierte Gespräche statt Formularhürden am Eingang.
04Mittelverwendung
Streuwerbung gezielter ergänzen – oder teilweise ersetzen.
Investoren werden weiterhin transparent und nach klaren Regeln ausgewählt.
04 / Und Ihr Gewerbestandort?
WARTEN SIE
NOCH AUF
INTERESSENTEN?
Vielleicht gibt es Unternehmen, für die Ihr Standort genau richtig wäre. Die Frage ist nur: Wissen diese Unternehmen bereits davon?
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